Cathair - the deadly Twin
Hallo mein lieber Gast!
Es freut mich sehr, dass Sie uns in Boston besuchen kommen! Bevor Sie allerdings direkt in unserer Stadt mitmischen können bitte ich Sie um ein paar kleine Informationen, die lediglich der besseren Orientierung dienen werden.
Gestatten Sie mir, dass ich mich kurz vorstelle? Ich bin Jesse August Brighton, Reporter für die Boston News, Seite 10, die Daily Comedy & Tragedy. Stört Euch aber bitte nicht daran, ich schreibe äußerst gehaltvolle Artikel! So also auch das Interview mit Euch heute! Fangen wir also an. Gebt mir Eure Antworten ruhig schriftlich, gerne in einer anderen Textfarbe.
Zunächst einmal, wie lautet denn Euer voller Name?
Cathaír, wenn du es ausgesprochen brauchst: KA-heer
Und wie darf ich bzw. die anderen Euch nennen? Habt Ihr einen Spitznamen oder gar mehrere?
-grollt leise- Cathaír -zeigt ihm ansonsten warum sein Name «Battlelord» bedeutet-
Verzeiht mir bitte wenn ich zu indiskret bin, aber würdet Ihr mir Euer Alter verraten?
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Woher stammt Ihr genau? Und - wenn die Frage erlaubt ist - habt Ihr noch Familie? Wenn ja wen?
Ich stamme ursprünglich aus den Highlands, lebe aber schon länger nicht mehr dort. Familie habe ich nur meinen Bruder. Meine Mutter wie das Geschöpf, das mich zeugte sind verstorben:
Madoc | Vater, Ältester, wurde vor langer Zeit gerichtet
Sláine | gesprochen SLAWN-ya, Mutter, Stammesgefährtin, bereits verstorben
Cian | gesprochen KEE-in, Bruder, Zwilling
Ich hatte noch 5 jüngere Geschwister, jedoch ist davon nur noch einer lebendig und verschollen. Wir haben uns nie die Mühe gemacht ihn zu suchen.
Eine kurze Information über besondere Merkmale? Habt Ihr vielleicht ein Tattoo? Eine Narbe? Etwas sonstiges?
Das ist wohl offensichtlich -erwidert kühl-
[Das wären seine Dermaglyphen, die sich über seinen ganzen Körper ziehen und ihn zweifellos als einen Stammesvampir der ersten Generation ausweisen. Narben hat er ansonsten keine.] Natürlich nicht, schließlich gewinne ich die Kämpfe immer.
Damit die Fantasie Eurer Mitspieler ein wenig gefördert werden kann, so würde es mich freuen wenn Ihr Euch ein wenig beschreiben könntet. Zunächst Eure Augen- sowie die Haarfarbe? [Bitte inklusive der Avatarperson!]
-sieht ihn schweigend an-
[Sein Haar ist schwarzbraun und eher kurz geschnitten. Jedoch so, dass ihm einige Strähnen ins Gesicht fallen könnten. Dagegen sind seine Augen von einem matten, fast gräulichen Blau.]
[Goncalo Teixeira]
Dann wären noch ein paar Informationen über Eure ungefähre Größe und Eure Statur äußerst hilfreich!
-schnaubt nur-
[Sehr gesprächig ist er heute… Also er ist an die 2.01 m groß, muskulös mit breiten Schultern. Er wirkt auf andere einschüchternd und imposant, besonders da er selten ein Lächeln im Gesicht träg. Generell scheint er andere gerne mit dem Blick zu durchbohren.]
Auch wenn Ihr mich, einen einfachen Reporter für die Boston News, für verrückt halten mögt, so verzeiht mir bitte diese Frage. Habt Ihr eine übernatürliche Gabe? Wenn ja welche, wie äußert sie sich? Was für Nebenwirkungen hat sie? (Alles Weiße hat eine schwarze Schattenseite. Also zögert nicht damit sie zu nennen, ich danke Euch!)
Du bist viel zu neugierig, aber ich gebe dir gerne einen Vorgeschmack auf mein Können -hebt seine Hand-
[Halt stopp. Ich erklär es lieber mündlich, ja?
Die Gabe könnte man als Horror Trip bezeichnen. Mit nur einer Berührung kann Cathaír sein Opfer in den Wahnsinn treiben in dem er ihn Horrorszenarien aussetzt. Bei der Berührung erkennen die beiden Gen 1 was ihrem Opfer besonders wichtig ist bzw. sehen Szenen, Menschen, Eigenschaften, welche diese schätzen. Diese können sie nun nach eigenem Gutdünken beeinflussen und in grausame und schreckliche Bildabfolgen verändern.
Einfluss nehmen kann er nur so lange die Berührung anhält. Die Erinnerung an dieses grausame Erlebnis bleibt natürlich den Opfern erhalten – zumindest kommt es drauf an wie gut die Betroffenen diese Erfahrung/gar Träume abschütteln können. Darauf hat Cathaír keinen Einfluss.
Einige erholen sich davon, andere erhalten einen dauerhaften Schaden: Es ist so unterschiedlich wie die Personen selbst.
Das Echo fällt entsprechend unangenehm aus: Üblich sind Kopfschmerzen und Nasenbluten, welches mit der Länge und auch der Intensität der Beeinflussung zunimmt. Wenn Cathaír also nur ein Detail in einer Erinnerung verändert, nimmt ihn das weniger mit als wenn er die ganze Szene auseinander nimmt und anpasst, dass sie schrecklich wird.
Hinzu kommt, dass Cathaír in all den Jahrhunderten immer wieder Bruchstücke von den Horrorszenarien mitnimmt. Soll heißen, er träumt davon oder erinnert sich in den unpraktischsten Momenten an manipulierte Bilder. Diese trägt er bis jetzt mit sich herum und prägt auch seinen Charakter mehr und mehr.]
Manche Männer ordnen sich beständig einer Generation zu. Zu welcher Generation gehört Ihr?
Gen 1
Vielen Dank soweit, das war es über Euer Aussehen. Kommen wir zu etwas noch viel Wichtigerem – Eurem Charakter!
Wie würdet Ihr Euren Charakter beschreiben? Wie verhaltet Ihr Euch gewöhnlicherweise?
[Da er sowieso nichts erzählen wird (Überraschung!), übernehme ich das erzählen] -sieht die Schreiberin böse an- [Was?, stimmt doch, du bist so gesprächig wie ein Stein. Also:
Cathaírs Charakter wurde vor allem von seiner Vergangenheit geprägt. Durch die Behandlung des Ältesten ist er sehr verschlossen und hat Mühe sich überhaupt zu öffnen. Er wahrt ein stark distanziertes Auftreten und ist selbst zu näheren Bekannten eher kühl und ernst. Niemals würde er einem Fremden etwas von sich preisgeben, das er ihm etwas über sich erzählen würde oder sonst wichtig für ihn ist.
Was mindestens genauso dominant erscheint, ist seine temperamentvolle Ader. Er ist sehr rasch gereizt und reagiert auf Beleidigung mit Verachtung oder Wut. Seine Disziplin ist eisern in dem Sinne, dass er nicht sofort handgreiflich wird, jedoch hat er keine Zurückhaltung, wenn es ums verbale Kontern oder bedrohen geht. Die wenigen moralischen Werte, welche seine Mutter ihm eintrichtern konnte, gehen je länger je mehr vergessen: Loyalität, familiäre Fürsorge und ein angeborener Beschützerinstinkt. Diese Eigenschaften hat er nach wie vor in sich, jedoch geht er für die Familie selbst über die Grauzonen hinaus. Er kennt keine Skrupel, wenn es darum geht diese zu beschützen oder Gefahren schon im Vorfeld zu verhindern in dem er abschreckt.
Tatsächlich hat auch sein Vater, der Älteste, ihn in gewisser Weise geformt: Für Cathaír ist die Jagd ein wesentlicher Bestandteil seiner Existenz und er genießt es auf primitive Art auch die Angst seiner Opfer zu schüren. In dieser Beziehung ist er durch und durch Raubtier. Er weiß, dass nicht alle mit seiner Art zu jagen einverstanden sein, doch kümmert ihn das selten, sieht sich auch etwas über den jüngeren Generationen stehen, da diese nur ihre heile Welt kennen und sowieso verweichlicht sind.
Entsprechend verhält er sich herablassend, arrogant und schroff gegenüber der restlichen Gesellschaft.
Ein weiterer Punkt, der ihn zu einem anspruchsvollen Gesprächspartner macht, ist sein völliges Unverständnis für Humor oder Sarkasmus. Er nimmt die Worte seines Gegenübers ernst und reagiert entsprechend auch aggressiv. Dadurch und in Kombination mit seiner unzugänglichen Art verscheucht er nicht selten potentielle Bekanntschaften. Das ist ihm aber ohnehin recht, da er ohnehin eher ein Eigenbrötler ist und sein Ding durchzieht, andererseits will er niemanden – insbesondere keine Gefährtin – an sich heranlassen, die als Schwäche gegen ihn verwendet werden kann. Da ist er zu sehr geprägt von seiner Vergangenheit.]
Kühl, abweisend, introvertiert, unnahbar, scheinbar gefühlskalt, überschreitet nach eigenem Gutdünken die Grauzonen | wild, ungezügelt, unbeherrscht, leicht reizbar, launisch, wirkt barbarisch | brutal, erbarmungslos, bedenkenlos, hart | ändert ungern seine Pläne, stur, halsstarrig | besitzergreifend, eifersüchtig, aggressiv wenn man es herausfordert | arrogant, herablassend, stolz, kein Verständnis für Humor | eigenbrötlerisch, sonderbar, äußerst verschwiegen was Privates angeht | lügt wenn er es für nötig hält, ungehobelt, rau, schroff, bewusst beängstigend | allerdings auch fürsorglich, beschützerisch, stellt die Welt für die seinen auf den Kopf
Was sind Eure charakterlichen Stärken?
Ich bin ein geduldiger Jäger [zumindest, wenn es um die Nahrung geht] und bleibe hartnäckig an meinen Zielen dran. Slaine hätte wohl behauptet meine beschützerische Ader und die familiäre Fürsorge wären Stärken, ebenso wie ich gegen Grausamkeiten abgehärtet bin und auch willens bin zu tun was nötig ist um zu schützen. Dass ich ein guter Krieger bin, ist wohl selbstredend.
[Man könnte auch behaupten, dass sein selbstbewusstes Auftreten eine Stärke ist. Er lässt sich auch nicht so rasch von anderen beeinflussen und bildet sich eine eigene Meinung – wobei, wenn er die hat, dann bleibt die auch].
Was sind Eure charakterlichen Schwächen?
[Ah, bevor er wieder anfängt zu knurren: Cathaír ist stark von seiner Vergangenheit geprägt und auch von den Bildern, die ihn im Schlaf plagen. Er hat schreckliche Verlustängste, weshalb er niemanden zu nahe an sich ranlassen will. Cian bildet eine Ausnahme, da dieser schon immer einen Platz in seinem Leben eingenommen hat.
Ebenso ist er moralisch eher verkommen und sein abweisendes Verhalten macht ihm auch keine Freunde. Arroganz, Lügen und Raue Sprache machen ihn für einige noch unattraktiver. Leider ist er auch ziemlich wild und ungestüm, ganz zu schweigen, dass er so etwas wie Mitleid oder Gnade nicht zu kennen scheint. Wenn man die Tatsache hinzuzählt, dass er außerdem keinen Humor versteht, stellt man bald fest, dass die Liste, je intensiver man über ihn nachdenkt, immer länger wird].
Was tut Ihr gern? Was sind Eure Hobbys, worin seid Ihr am besten?
Schwertkampf ist meine Stärke. [Er ist wirklich gut darin und übt auch fleißig…. Sehr fleißig… so viele Hobbys hat der arme Gen 1 gar nicht. Außer man zählt dazu, dass er gerne seine Opfer ‘jagt’: Er verfolgt sie, lässt sie denken sie werden verfolgt und macht so weiter bis er genug hat. Alles auf legale Weise… mehr oder weniger. Denk ich. Tja, er ist eben Raubtier durch und durch.] Ausnahmsweise gibst du wahre Worte von dir! [Ausnahmsweise?! Pff! Wie undankbar.
Egal, ich war bei den Hobbys: Schwertkampf, die Jagd, Leute zu erschrecken (er lässt sie das meist wieder vergessen). Ah, er zieht sich auch gerne an ruhige Orte zurück und geht «in sich». Meditieren oder so, aber er streitet das ab. Soll etwas Kriegerisches sein. Ich nenn es meditieren. Ich wette, er würde es auch als ‘Hobby’ bezeichnen seine Gefährtin zu umsorgen… nicht, dass er eine will – er hält sich soweit von Gefährtinnen fern wie möglich.] -knurrt mahnend- [Schht, ich bin am Erzählen! Tja, außerdem sammelt er alte Bücher. Es ist ihm egal, ob er es lesen kann oder nicht, aber er liebt es alte Wälzer in einer Bibliothek aufzustellen und diese zu Horten. Fast wie ein Drache, nur dass er kein Gold hütet, sondern Wissen.]
Was hasst Ihr abgöttisch und würdet es am liebsten aus der Welt verbannen?
Fragestellende Reporter -sieht ihn grollend an- [Bitte sei lieb, DAS wirst du ja wohl beantworten können?] -knurrt und spielt mit einem Messer-
Gut. Ich verachte die derzeitige, verweichlichte Gesellschaft, welche sich völlig der Natur abgewendet hat. Wir sind Jäger und doch spielen sie den Menschen und sich selbst einen gehobenen, feinen Standard vor und verurteilen jene, die sich dem nicht anpassen.
Andererseits bin ich auch kein Freund von solchen, welche Blutjagden schätzen oder andere misshandeln – das habe ich zu oft miterlebt und werde ich nicht dulden -schaut finster-
Was ich ebenso wenig leiden kann ist Technik. Damit konnte ich mich nie anfreunden, ich verstehe sie hinten und vorne nicht, wobei mir die gebräuchlicheren inzwischen verständlich sind – aber der ganze elektronische Kram… das brauchten wir früher auch nicht.
Zudem können mir alle Gefährtinnen gestohlen bleiben. Ich brauche sie nicht und werde mich gewiss auch nicht um eine Kümmern. Besonders die aufgedrehten sind mir ein Gräuel [-hustet- Weil du ja genau weißt, was du mögen wirst.] Tue ich! Ich brauche niemanden, der sich an mich klammert oder für den ich den… wie sagt ihr dem? Ritter in der weißen Rüstung spielt. Das bin ich nicht. Außerdem ist man ohne besser dran.
Ich hasse es im Übrigen, wenn ich nicht an die Bücher komme, die ich entdecke – sprich wenn sie nur zum Lesen und nicht mitnehmen/kaufen sind. [Als ob dich das davon abhaltet, du hast auch schon geklaut!] -schweigt dazu-
Jetzt haben wir bereits einen wunderbaren Einblick über Eure derzeitige Situation bekommen, vielen Dank dafür! Es ist beinahe geschafft, nur Mut. Nur noch ein paar wenige Fragen!
Da wäre eine große Frage noch ungeklärt. Wie ist es Euch in Eurem Leben bisher ergangen? Was habt Ihr erlebt? Gab es traumatische Ereignisse? Wie habt Ihr Euch dabei gefühlt? Habt Ihr vielleicht sogar Eure übernatürliche Begabung entdeckt und etwas Merkwürdiges damit erlebt? Erzählt mir bitte davon! Gern ausschweifend, denn ich möchte nichts verpassen. Ich habe Zeit und bin ganz Ohr!
Such dir deine Geschichten woanders -knurrt bedrohlich-
[Es liegt wieder an mir, ich weiß. Er würde niemals freiwillig von seinen Erlebnissen erzählen. Setzten Sie sich hin und machen es sich gemütlich. Es wird kein schönes Märchen:
Gezeugt wurde Cathaír mit seinem Zwilling Cian von der Stammesgefährtin Slaine und einem Ältesten. Überraschenderweise behielt der Älteste Frau wie Söhne bei sich, ebenso wie die fünf weiteren, welche noch kommen sollten. Grund dafür war die Gabe, welche alle mit sich trugen. Der Älteste nutzte dies für seine Zwecke und hatte zuvor Slaine manipuliert um seinem Willen zu gehorchen: In seinen Söhnen sah er die Möglichkeit mehr Macht zu besitzen und gegenüber den anderen Ältesten im Vorteil zu sein.
Erst als die Söhne älter und stärker wurden – und somit eine Gefahr darstellen könnten – griff der Älteste zu radikaleren Mitteln und begann diese zu erpressen. Bei Cathaír stellte dies klar die fürsorgliche Mutter und seine Brüder dar. Dies wurde auch dem Ältesten schnell bewusst und er nahm seine beiden ältesten Sohn daher entsprechend in die Mangel. Allzu oft gingen Cathaír und Cian anstelle ihrer Brüder hinaus und assistierte ihrem Vater bei seinen Gräueltaten. Dass er seine Familie am Ende nicht schützen konnte, ließ einen tiefen Groll in ihm anwachsen gegenüber seinem Vater. Doch wagte er nie einen Vorstoß um der Familie Willen – nicht nachdem bei den ersten zwei Trotzanfällen in seiner Jugend seine Mutter dafür hatte büßen müssen und umgekehrt.
Das Ganze änderte sich als Cian sich überraschend mit 120 Jahren an eine Gefährtin band. Cathaír gönnte ihm den Seelenfrieden und versuchte ihn abzuschrimen, sofern der Älteste dies zuließ. Doch nach 70 Jahren änderte dieser plötzlich seine Meinung. Er metzelte Cians Gefährtin nieder und brach damit das stille Erdulden. Die Brüder wandten sich gegen den Zeuger und bekämpften ihn. Er kam davon und tötete einen Bruder sowie Slaine, jedoch hatte er sich sechs Gen1 zum Feind gemacht.
Cathaír hatte in seinen Aufträgen für und mit seinem Vater gehört, dass sich ein anderer Gen 1 (Lucan) gegen seinen Vater gewandt hatte und einen Orden gegründet hatte. Die Brüder schlossen sich ihm an und kämpften gegen die Ältesten.
Dieser Kampf forderte viel Blut, auch die sechs übrigen erlitten weitere Verluste: Neben den Kameraden starb einer der Brüder durch die Hand der Ältesten, einer verlor sich noch während den Kämpfern an die Blutgier und wurde gerichtet.
Das war, nach dem Kampf, mitunter ein Grund, warum sich die Cathaír und die übrigen vier Brüder vom Orden lösten und eigene Wege gingen. Auch sie untereinander trennten sich, nur Cathaír blieb bei Cian, den er ebenfalls fürchtete an die Blutgier zu verlieren. Daher behielt er ihn im Auge und versuchte ihm Halt zu geben, wenn er ihn brauchte.
Sie reisten umher und dabei fanden sie unter anderem auch in einer Kirche Schutz für eine Nacht. In der dortigen, überschaubaren Bibliothek fand Cathaír alte Dokumente von der Antike, weggeschlossen von der Welt, die in ihm den Wunsch weckte, mehr zu erfahren über Zeiten die älter sind als die Vampirgesellschaft. Doch dies blieb ein unterschwelliger Wunsch, denn noch war der Drang nach Schutz und Ruhe grösser:
Die tauchten in Island unter, in der Hoffnung ihre Ruhe zu haben, dennoch sammelte Cathaír Informationen. Ob nun durch nächtliche Ausflüge oder wenn er (vor allem in neuerer Zeit) weit reiste um sich altes Wissen anzueignen.
Dabei erfuhr er auch, dass ein weiterer Bruder der Blutgier verfiel. Damit waren sie nur noch zu dritt und vom letzten Bruder wusste er nicht, wo er war. Zwar hörte er sich um, während er einer neugefundenen Leidenschaft nachging und alte Bücher sammelte.
Inzwischen sind die beiden Gen 1 der Landschaft Islands jedoch überdrüssig und entschieden sich in der Gegend in Boston niederzulassen. Ein abgelegenes Anwesen nennen diese ihr Heim und liegt fern der Bostoner Häfen. Denn auch jetzt noch verspürt keiner der Beiden den Wunsch sich mit der derzeitigen Gesellschaft abzugeben.
Und noch weniger verspürt Cathaír selbst den Wunsch, sich wie Cian damals zu binden – niemals würde er sich eine derartige Schwachstelle aneignen.]

